Droht jetzt doch die Verstädterung?

Die 46. Änderung des Raumordnungsprogrammes in unserer Gemeinde sieht eine Änderung von Bauland-Wohngebiet mit „maximal 2 Wohneinheiten“ (BW-2WE) in den Orten Altenberg, Greifenstein, Hadersfeld, Hintersdorf und Kirchbach sowie im Bereich der Friedhofssiedlung in St. Andrä vor.

Weitere Wohnblöcke kommen
Hinter diesem sperrigen Titel verbirgt sich der Versuch, die in den letzten Jahren in vielen Gemeindebereichen entstandenen Wohnblöcke in Zukunft zu verhindern. Aufgeschreckt wurde die zuständige Vizebürgermeisterin samt der Gemeindekoalition nicht zuletzt durch eine geplante Wohnanlage mit 28 Wohnungen in der Friedhofssiedlung in St. Andrä.
Nicht zuletzt haben bei der Volksbefragung vor einigen Monaten knapp 2.400 Personen Nein zur Verstädterung gesagt. Aber: was ist mit Wördern und den weiteren großen Flächen von St. Andrä? Hier will die Gemeindekoalition bis Juni eine ähnliche Beschränkung der Wohneinheiten „prüfen“. Warum wurden bis zum Ergebnis dieser Prüfung nicht geeignete Maßnahmen gesetzt? Wie will man verhindern, dass sich bis dahin Wohnbaugesellschaften entsprechende Grundstücke sichern und noch rasch Projekte einreichen, die unsere dörfliche Struktur ruinieren?

Warum geht nichts weiter, Frau Vizebürgermeisterin?
Diese Ängste der Bevölkerung sind bei der Säumigkeit der Frau Vizebürgermeisterin nicht unbegründet: Im September 2017 (!) hob der
Gemeinderat mit den Stimmen der ÖVP, der Grünen und der Bürgerliste die Bausperre für 2 (!) Grundstück im Hochwasserschutzgebiet Hagenbach auf. Bürgermeister Titz versprach damals sich dafür einzusetzen, dass diese Bausperre auch für die vielen weiteren Grundstücke aufgehoben wird. Nicht zuletzt ist diese Bausperre für die betroffenen Grundeigentümer eine Belastung und klare Wertminderung ihrer Grundstücke.

Nichts ist geschehen!
Mag. Fischer, die zuständige Ressortleiterin, schaffte es das ganze Jahr 2018 hindurch und auch jetzt bis zum Frühjahr 2019 nicht, eine Entscheidung zu der Zusage von Bürgermeister Titz zustande zu bringen. „Die Angelegenheit wird geprüft“ – mit dieser Ausrede verschleppt die Vizebürgermeisterin seit mehr als eineinhalb Jahren eine klare Antwort! Daher heißt es für die betroffenen Grundstückseigentümer leider: bitte warten, bitte warten, bitte warten …

Foto: Pixabay

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