UND NOCH EINMAL: RED’ MA DRÜBER!

Nämlich über die „plastikfreie Gemeinde“ St. Andrä-Wördern. Wir haben dazu bei der letzten Gemeinderatssitzung eine Resolution eingebracht, die von allen Gemeinderäten einstimmig beschlossen wurde – danke. Es ist schon klar, dass wir nicht „per Knopfdruck“ zur plastikfreien Gemeinde werden. Aber – wir wollen mit dieser Initiative einen Beitrag dazu leisten, den Einsatz von Einweg-Plastik zu vermeiden und jedenfalls zu reduzieren. Die Problematik bewusst zu machen und so – ausgehend vom unmittelbaren Lebensumfeld – ein Umdenken im Umgang mit Verpackungen aus Kunststoff zu bewirken. Die Marktgemeinde St. Andrä-Wördern setzt sich daher ab sofort zum Ziel, eine Einweg-Plastikfreie Gemeinde zu werden und spricht sich dafür aus, folgende Maßnahmen in ihrem Einflussbereich umzusetzen:

  • Einweg-Tragetaschen, insbesondere solche aus Plastik, sollen durch umweltfreundliche Alternativen wie Stofftaschen, Einkaufskörbe o.ä. ersetzt werden.
  • Einweg-Plastik (Wattestäbchen, Strohhalme, Besteck, Teller, Umrührstäbchen, Luftballonstäbe, Getränkebecher, etc.) soll weitgehend vermieden werden. Alternativen dazu sollen aufgezeigt und von lokalen Betrieben in der Gemeinde angeboten werden.
  • Ein Leitfaden für Feste ohne Einweg-Plastik wird erstellt und Veranstaltern, z. B. Vereinen, zur Verfügung gestellt. Darin wird auf den Einsatz von Mehrweggeschirr und auf bestehende Initiativen anderer Gemeinden und der Bezirksabfallverbände hingewiesen.
  • Unternehmen in St. Andrä-Wördern sollen motiviert werden, sich aktiv an der Aktion zu beteiligen und auf die Ausgabe von Einweg-Plastik wie beispielsweise Plastiksackerl, Einweg-Kaffeebecher und Verpackungen aus Plastik zu verzichten.
  • Verpackungsfreie Initiativen sollen unterstützt und ausgebaut werden.
  • Auf die Verwendung von Mehrweggebinden wird insbesondere hingewiesen.
  • Information und Bewusstseinsbildung der Bürger, der Vereinsfunktionäre, der Handels- und Gastronomiebetriebe erfolgt mittels Veranstaltungen, Broschüren, laufender Berichte im Amtsblatt, lokaler Medien, der Homepage und Social-Media-Plattformen der Marktgemeinde St. Andrä-Wördern.
  • Verstärkt wird der Konsum von regionalen und saisonalen Produkten in den Fokus gerückt. Diese sind meistens nicht bzw. zumindest nicht in Plastik verpackt und weisen noch viele andere Vorteile auf (geringerer Transportaufwand, Arbeitsplatzsicherung, etc.).

Daher – setzen wir ein Zeichen für ökologisches Bewusstsein, den Schutz unserer Umwelt und tragen wir dazu bei, die Lebensgrundlagen auch für zukünftige Generationen zu erhalten!

Red‘ ma drüber!

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